|
Der lang ersehnte Tag steht schon vor der Tür. Die Vöglein singen ein Liebeslied, Freunde und Familie versammeln sich und Sie und Ihr Göttergatte in spe lassen die Hochzeitsglocken läuten.
Bis es aber soweit ist muss einiges geplant und gemacht werden und das kann ganz schön stressig werden. Gerade deshalb sollte man in all der Hektik eines nicht vergessen: Den Junggesellinnenabschied.
Es gibt viele Spekulationen woher der Junggesellinnenabschied kommt. Heiße Favoriten sind die Vereinigten Staaten (Bridal Shower) und Großbritannien (Hen Night), aber auch in den Niederlanden soll es diesen Brauch schon seit mehreren Jahrhunderten geben.
Ganz sicher ist aber, dass alle lieben Freundinnen und weiblichen Verwandten des glücklichen Paares sich vor der Hochzeit mit der Braut treffen und es Geschenke - meist für den neuen gemeinsamen Haushalt - gibt.
Diesen Teil der Hochzeitsvorbereitungen muss die Braut auch nicht selbst organisieren, das wird von ihren Freundinnen, oft von der Trauzeugin, erledigt. Sie können sich also einfach die ihre Verabschiedung in den Ehestand hineinfallen lassen.
Nun, ganz so einfach ist es manchmal allerdings dann doch nicht. Denn oft gibt es auf diesen Treffen einige perfide und oft auch schlüpfrige Spiele. Zum Beispiel "Schmink die Braut", wobei die Braut von einer Freiwilligen mit Augenbinde mit möglichst grellen, auffälligen Farben geschminkt wird, bevor die Party dann vom gemütlichen Wohnzimmer in die nächste Bar verlegt wird. Einige Spiele finden auch draußen statt, zum Beispiel, wenn die Braut Kondome an nichts ahnende Passanten verkaufen muss.
Auf einigen Junggesellinnenabschieden geht es allerdings auch ruhiger zu. Manch eine organisiert etwa ein Wellnesswochenende mit einigen wenigen, ausgewählten Gästen, oder treffen sich einfach in der Lieblingsbar der Braut.
Woher der Brauch der Junggesellinnepartys auch kommen mag und wie und wo man ihn feiert, wichtig ist vor allem, das Zusammensein mit den Freundinnen und ein fröhlicher Abschied vom Dasein als Junggesellin.
|